Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.

A Touch of Sin

Verstörendes Kino als moralische Lektion und Kampf gegen ein schlechtes System. Kriminelle Banden und Wegelagerer, brutale Chauvinisten, korrupte Beamten und wirtschaftliche Ausbeutung hinterlassen auf Jia Zhangkes Figuren eine "Berührung": Die Gewalt, die sie ausüben oder sich antun, ist die Reaktion auf Gewalt.

Ein Velosattel ist ein Velosattel, ist ein Velosattel .......

Was spriesst den da aus eigenartigem Boden?  Ist es noch ein Herbstpilz der verzweifelt vor sich hinwabert? Oder ist es bereits der Frühling, der mit speziellem Charme die erstenTriebe zeigt???
Ich hoffe es  ist der Frühling!

DAC-Glück

Zum ultimativen DAC-Glück verhilft mir momentan das folgende Setup:

Ein I2S over USB  PCM5102 DAC von jlsounds. USB-Verbindung über den Ultra Fi Aubisque USB Filter. 5V USB-Stromversorgung durch einem iUSBPower Super Regulator. Für den PCM5102, die Generators und Reclocks liefert ein Burson Low Noise Regulator 7,5V. Dann werden über ein 10KΩ CP-2500 Poti von TKD die Endstufen angesteuert.

 

Wann kommt der Schnee?

Die Schneeflocken im Schaufenster habe ich geklebt und die Hausmittel gegen Erkältung sind platziert. Das st bis heute ein grosses leeres Versprechen auf richtigen Schnee. Elfi von der Apotheke meint, die Flocken bleiben hängen bis es wirklich schneit.

Ob sie das durchhält?

Es sieht aber gut aus und das Material, (Wattenbausche) kam nur auf rund 10 Franken für 2 grosse Fenster. Das ist ein Rekord.

Alles wird gut!

Kommentare:

Alles wird gut

Schön, dass es wenigstens bei St. Peter schneielet! Danke Gerda!

Röntgenplatz, Dienstagmorgen 07.30 Uhr

Gitarrenklang aus dem Dunkel. Es regnet und ich spitze verdutzt die Ohren beim näherfahren mit dem Velo. Gitarrenklang aus dem Dunkeln. Da sitzt doch tatsächlich eine schwarze, gut eingepackte Person, ein Mann mit Sack und Pack, auf dem Röntgenplatz am Pic-Nic-Tisch unter dem Wellblechdach und zupft die Klampe!

Um 07.30 Uhr am morgen! Das bringt mich zum ersten fröhlichen Lacher des Tages.
Überhaupt – der Tag ist in jedem Fall gerettet.

Pongo Zimmermann, 50 Gesichter.

Gesichter werden produziert, sie haben mit Geschichte und Gesellschaft zu tun, mit Signifikanz und Subjektivierung. Entscheidend für das Gesichtliche ist jedoch seine chiastische Blickstruktur: Man sieht und wird zugleich angesehen. Gesichter also, die reflektiert werden, Gesichter in einem Spiegel, der nur Gesichter spiegeln kann - einerseits als monströse Entität, andererseits als lesbare Fläche.

Zu sehen in der Werkstatt von Brigitte Moser an der Dorfstrasse 27 in Baar. Vernissage, Donnerstag, 7. November 2013, 18 - 20 Uhr. Finissage, Samstag, 21. Dezember 2013, 10 - 12 Uhr.

Einkaufstour in der Emilia

Unsere Einkaufstour in der Emilia war kurz, schön und ertragreich. Mit Alina und Fritz sind wir nach Castelvetro di Modena gefahren. Der "Lambrusco-König" - Vittorio Graziano - hat uns sehr liebenswürdig empfangen. Wir haben gequatscht, degustiert, gegessen, gekauft und danach etikettiert. Weiter gings ins Amerigo in Savigno. Wie immer, assen wir bei Alberto ausgezeichnet. Am nächsten Tag fuhren wir zur Salumeria Campioni in den Hügeln bei Zocca. Beladen mit Coppa, Parmigiano, Salami und Steinpilzen nahmen wir die Weiterfahrt nach Zibello in Angriff. Unterwegs fanden wir die Trattoria Campanini in Madonna dei Prati - ein wahrer Glücksfall! Die Signora tischte uns, ausnahmsweise schon am Mittag, verschieden lang gereifter Culatello auf. Dazu gabs ein wunderbar trockener Malvasia Spumante. Der Culatello-Einkauf danach war ein Muss. Schwer beladen kamen wir in der Trattoria La Buca an. Nach einem weiteren Spuntino und dem Nachtessen, schliefen wir am Po bei Zibello wunderbar. Am Tag darauf: Besuch und Einkauf im Culatello-Keller der Trattoria. Dann gings, von carnivoren Duftschwällen begleitet, heimwärts.

http://www.amerigo1934.it/
http://www.salumicampioni.it/
http://www.culatelloandwine.it/culatelloandwine/campanini.html
http://www.trattorialabuca.com/

Mein Computeraudio-Setup

All work and no play makes Jack a dull boy, All play and no work makes Jack a mere toy.  (Übrigens, "Doctor Sleep" von Stephen King ist die geniale Fortsetzung von "Shining" - ein Meisterwerk!)

An meinem Computeraudio-Setup arbeite ich ständig. Momentan sieht es so aus: Ein Aubisque USB Filter. Ein USB class 2 to I2S 32bit Modul von Amanero mit externer Superpower geregelter 5 Volt Stromversorgung. Ein stark getweakter Buffalo Dac mit zwei Lundahl Trafos für die I/V Umwandlung und Superpower geregelter Stromversorgung. Die Lautstärke wird digital über den Dac geregelt. Als Enstufen spielen zwei IRS2092 IRFB4020PBF Digitalverstärker mit State of the Art Schaltnetzteilen von Hypex. Die Lautsprecher sind 8" Alnico Breitbänder in 80 Liter Fliesswiderstand-Boxen. Mit dem Audirvana Plus-Player tönt das Ganze besser als jedes meiner vielen Röhren-Projekte. I'm in heaven.

Verena Zortea – Färben mit Pflanzen

Es ist soweit, die 350 Schuber sind gefüllt mit den 4 Heften zu den Farbthemen Frühling, Sommer, Herbst und Winter, dem 5ten Heft mit den Farben und je einem Strängli gefärbter Seide.

Die Färberin Verena Zortea, wir drei Buchmacherinnen, Susi Lindig, Foto; Lilia Glanzmann, Text und ich als Gestalterin sind gespannt und freuen uns "die Katze endlich aus dem Sack zu lassen".

Buchvernissage:
Dienstag, 5. November, 18 Uhr Sphères, Bar, Buch, Bühne, Hardturmstrasse 66, 8005 Zürich

Bestellen unter
http://www.färben-mit-pflanzen.ch

Dislike...

Kürzlich habe ich alle meine Social Media-Accounts gelöscht. Einerseits wollte ich mich der langweiligen Mainstream-Medienkultur widersetzen, ein anderer Grund ist jedoch, dass Social Media für Werbezwecke Daten sammelt und verkauft. Ausserdem werden diese der Polizei und anderen Behörden weitergereicht.

Aber ist es heutzutage überhaupt noch möglicht, sich ohne Social Media beruflich und privat durchzusetzen? Wenn jemand online nicht auffindbar ist, scheint er verdächtig und eigenartig.

Kommentare:

facebook Adele

So, jetzt endlich weiß ich Bescheid. Wir - David, Peter und ich haben euch schon vermisst. Nun ja, ich glaube ihr habt einfach nur recht. Ich überlege mir diesen Schritt auch, denn es nervt so langsam allen immer von meinem Leben zu erzählen. Ja und Sicherheit ist bestimmt ein Fremdwort.
Liebe Grüße aus dem europäischen Deutschland
Trix

"Ein gutes Herz"

"Ein gutes Herz", der neue Roman von Leon de Winter, ist eine umwerfende Tour de Force zwischen Realität und Fiktion.

In einem wahnsinnigen Plot führt er nicht nur den toten Theo van Gogh, der im Himmel sozusagen auf Bewährung ist und seinen auf Erden inhaftierten Mörder wieder zusammen, sondern er lässt Freunde und Bekannte von ihm, wie den Amsterdamer Bürgermeister Job Cohen und den Anwalt Bram Moszkowicz in eine Handlung verwickelt werden, die den Leser von Kapitel zu Kapitel mit neuen Wendungen überrascht. Da wird aus einer harmlos scheinenden Fußballmannschaft junger Marokkaner eine Gruppe von Terroristen, ein dubioser jüdischer Geschäftsmann und Drogendealer bekommt das Herz eines schwarzen Priesters und Theo van Gogh im Himmel von ebendiesem Priester die Aufgabe, Max Kohn, den Geschäftsmann, als Schutzengel zu begleiten.

Kommentare:

van Gogh - Leon de Winter

Dieses Buch war der Hammer!!! Von der ersten Seite bis zur letzten war ich gefesselt in der Wahnsinns-Geschichte. Kann ich nur empfehlen! Van Gogh einmal etwas anders.
Danke für den guten Tipp!

Trix - schön, dass es dir

Trix - schön, dass es dir gefallen hat. und dank drm-freien epubs lesen wir gnadenlos weiter...

glitchKnit

Knitting Machine Hack and Glitch Knit. Very Cool Nukeme!!

http://vimeo.com/64293934

http://glitchknit.tumblr.com

Europaweit genormter Ausgiess-Winkel für Olivenöl-Kännchen!!!???

Nach dem am 23.05.2013 zu­rück ge­zo­ge­nem ge­ne­rel­len "EU-Verbot für Olivenöl-Kännchen" hat am glei­chen Tag statt­des­sen die EU-Kommission ei­nen eu­ro­pa­weit genormten "Ausgiess-Winkel für Olivenöl-Kännchen" be­schlos­sen. Ei­nes der wich­tigs­ten Ar­gu­mente aus Brüs­sel für diese neue EU-Verordnung, Zitat: "Da­mit sich die Restaurant-Gäste nicht mehr so leicht mit Oli­venöl bekleckern."

Nach mo­na­te­lan­gen Tests und Un­ter­su­chun­gen hat die Brüs­se­ler EU-Kommission zudem fast ein­stim­mig be­schlos­sen (mit nur ei­ner Ent­hal­tung: Da­niel Cohn-Bendit), auf eine alt­be­währte Gebinde-Einheit aus dem Sek­tor Öl­ofen und Dieselfahrzeug-Betankung zu­rück­zu­grei­fen und diese nach der EU-Zertifizierung des "Ausgiess-Winkels" auch Re­stau­rants und Gast­stät­ten zur weit­ge­hend ge­fahr­lo­sen Dar­rei­chung von Oli­venöl ab 01.01.2014 zwin­gend vor­zu­schrei­ben.

EU-weit ge­plant ist, wie zu­ver­läs­sige Quel­len durch­si­ckern las­sen, dass diese EU-Olivenöl-Kännchen-Verordnung für Re­stau­rants und Gast­stät­ten in ab­seh­ba­rer Zu­kunft auch für Privat-Haushalte Gül­tig­keit ha­ben wird!!!

Mittlerweilen bin ich froh, dass sich die Schweiz gegen einen EU-Beitritt wehrt und hoffe auf eine Zwangeinweisungsnorm für idiotische EU-Normierungs-Beamte.

Die Eisenwarenhandlung von Madame Hertzeisen

Dieter brauchte biologisches Hühnerfutter und das gibts in der Eisenwarenhandlung von Madame Hertzeisen in Bassecourt. Früher war dem Geschäft noch eine Getreidemühle angeschlossen, deshalb der Bezug zum Tierfutter.

Madame Hertzeisen ist 73 und eine elegante, attraktive Dame mit Charme, Sonne mag sie nicht, die ist nicht gut für die Haut, den Teint. Ihre Handlung schlummert im Halbdunkel, es gibt alles, was der Bauer und die Bäurin, KleintierzüchterInnen, BastlerInnen und GärtnerInnen brauchen könnten. Für mich hatte es auch viele spannende Dinge. Zwei wunderschöne Körbe, ein kleiner für Beeren und ein grosser für den Markt. Ein Hasenfuttertopf aus Keramik den ich als Seifenbehälter einsetze, ein Riesenpot farblose Schuhcreme aus Kriens und eine kleine Tierglocke aus Messing.

Bezahlt wird im Büro. Ihre Buchhaltung und ihren Umgang mit dem Schriftlichen haben mich auch überzeugt. Das bringe ich nicht mehr hin, das ist ein Lebenswerk von Madame Hertzeisen.

Leider habe ich mich schon für den Computer entschlossen, alles ist da verschluckt, visuell kein Ereignis mehr, langweilig. Und Jesus und alle Heiligen helfen mir deshalb sicher nicht beim Suchen.

Verena Zortea – Färben mit Pflanzen

Das Buchprojekt nimmt Form an. Die Siebdruck-Andrucke bei Bea Spillmann mit den Pigmenten sind gemacht, die 4 Jahreszeiten-Farben definiert: weiches Gelb – Frühling, Reseda; warmes, helles Blau – Sommer, Indigo; starkes Orange – Herbst, Krapp; zartes Elfenbein – Winter, Pilze und Flechten. Das 5. Heft ist die Farbkarte und zusätzlich gibt es noch einen Bogen mit einem Seidensträngli. Die poetischen Texte von Lila Glanzmann sind da, genehmigt von Verena, korrekturgelesen von Liliane Forster.

Plötzlich ging alles schnell, ein Rutsch und viele Einzelteile fügten sich harmonisch zusammen. Das hat mich schon etwas gestresst, im Kopf wars klar, aber haben wir, alle Beteiligten, uns auch richtig verstanden.

Die Prototypen liegen vor mir, der Umfang der 6 Einzelteile steht, die Bespannungen für die 4 Jahreszeiten sind fertig – jetzt kommt noch die Verpackung und die Umsetzung des Inhalts. Susi Lindig, die Fotografin, kann nun die definitve Bildauswahl machen.  Dann kommt die Fadenbindung mit den Seidenfäden von Verena, das machen wir auch selber.
Alles schöne Arbeiten, wir strahlen wie die Maikäfer.

Mitte August werden die Umschläge im Siebdruck gemacht, ende August geht der ganze Inhalt in den Offsetdruck.

Buchvernissage: 5. November, 18 Uhr im Sphéres, Hardtrumstrasse 66, 8005 Zürich

bücher reserviern kann man unter
www.faerben-mit-pflanzen.ch

Kommentare:

Wunderbarst...

... die zeilen zu lesen. ich bin extremst auf das Resultat gespannt und frue mich af die Vernissage.

Herzlich, Beat

Da schliesse ich mich an

und freu mich wie ein Novemberkäfer auf die Vernissage. Ursula

Sali Beat übrigens, kennst Du Gerda, Pongo, Susi oder...?
Wir beide sind uns unlängst bei Sibylle und Christoph begegnet.

Lampions

Seit 1891 wird in der Schweiz der 1. August als Nationalfeiertag begangen. Das Datum wird hergeleitet von einem der ersten Verträge zwischen den drei Kantonen Uri, Schwyz und Unterwalden, die den Kern der im Laufe von über fünf Jahrhunderten entstandenen heutigen Schweiz bildeten. Ich bin nicht allzu stolz darauf Schweizer zu sein und die China-Kracher können mir gestohlen bleiben - aber die stillen Lampions liebe ich.

Diogene

Mit „Diogene" entwickelten Renzo Piano und sein Architekturbüro Renzo Piano Building Workshop eine Wohneinheit, die auf einer bescheidenen Wohnfläche von 6m² alle elementaren Funktionen des temporären Wohnens unter einem Dach vereint. Als moderne Interpretation einer archaischen Hütte ist „Diogene" das grösste Produkt von Vitra, aber gleichzeitig auch das kleinste Objekt des Architekturensembles in Weil am Rhein. Das Objekt ist benannt nach dem griechischen antiken Philosophen Diogenes von Sinope (italienisch „Diogene di Sinope"), der in einer Tonne lebte, weil er weltlichen Luxus für überflüssig hielt.

Lillet?

Nach Spritz und Hugo: Lillet! Ich finde diese Vermarktung von Trends zum Kotzen. 1987 wurde das Rezept des Lillet Blanc und 1990 die Zusammensetzung des Lillet Rouge dem "zeitgenössischen Geschmack" angepasst: er schmeckt nun nicht mehr süss und bitter, er schmeckt jetzt langweilig aber allen. Inzwischen wurde Lillet von Pernod Ricard gekauft - ein weiterer Schritt zur Trend-Massenware. Ich hoffe meine Lieblingsapéros - Amer Picon, Suze, Pineau des Charentes, Pommeau, Ratafia, usw., sind eigenständig und bissig genug um die Trendsetter abzuschrecken.

Kommentare:

Habe beinahe den Dubonet

Habe beinahe den Dubonet vergessen!

Bauchtanz im Hotel Marinella

Bauchtanz in einem meiner Hotel-Favoriten: Marinella Nervi/Genua. http://www.zeit.de/2003/24/Hotel_Marinello_neu

Matt Furie

The Night Riders - Ein wunderbar illustriertes Buch ohne Worte. Matt Furie's Frosch-Geschichte ist etwas zwischen Beatrix Potter und Hieronymus Bosch.

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Farbglasbecher

Die Becher von Uschi Ullmann liegen wunderbar in der Hand. Sie sind frei am Studioofen geformt, das heisst, nicht in eine Form eingeblasen, nur mit Auftreibzange und Hölzern aufgetrieben, daher alle unterschiedlich: hoch, tief, klein, gross, schlank, dick ... es gibt keine zwei Gleichen! Sie gehören alle zu einer stetig wachsenden, immer größer werdenden "Familie" mit über 70 verschiedenen Farbtönen. Uschi Ullmann arbeitet mit fertig geschmolzenen farbigen "Zapfen" (Stangen von ca 2 cm im Durchmesser) und verwendet nur fertig geschmolzenes Glas zum Färben. Die Herstellung eines Glases dauert circa 25 Minuten, es wird bei 1200°C geschmolzen, bei circa 1000°C verarbeitet und bei 540 °C gekühlt.

Charles A. A. Dellschau Dreams of Flying

The Amazing Story of an Airship Club That Might Never Have Existed. In the 1960s, a house in Houston caught on fire. In the aftermath, a set of 12 scrapbooks were discovered. They depicted a society, the Sonora Aero Club, that had all but disappeared from history, if it was ever there at all. Dellschau was a butcher for most of his life and only after his retirement in 1899 did he begin his incredible career as a self-taught artist. He began with three books entitled Recollections which purported to describe a secret organization called the Sonora Aero Club. Dellschau described his duties in the club as that of the draftsman. Within his collaged watercolors were newspaper clippings (he called them "press blooms") of early attempts at flight overlapped with his own fantastic drawings of airships of all kind. Powered by a secret formula he cryptically referred to as "NB Gas" or "Suppa" - the "aeros" (as Dellscahu called them) were steampunk like contraptions with multiple propellers, wheels, viewing decks and secret compartments. Though highly personal, autobiographical (perhaps!), and idiosyncratic, these artworks could cross-pollinate with the fiction of Jules Verne, Willy Wonka and the Wizard of Oz. The works were completed in a furiously creative period from 1899 to 1923, when air travel was still looked at by most people as almost magical. Newspapers of that period were full of stories about air travel feats and the acrobatic aerial dogfights of WWI were legend.

http://www.amazon.de/Charles-A-A-Dellschau

The Amazing Costume Culture of Africa’s Herero Tribe

In 2011 Jim Naughten spent four months photographing the Herero tribe of Namibia. The London-based photographer drove thousands of miles through the desert, meeting and negotiating with people, camping and continuously cleaning the dust out of his camera equipment. His resulting book, Conflict and Costume, is an in-depth look at the bold and gorgeous costumes that have come to represent the cultural identity of the Herero people.

http://www.amazon.com/

Was machst du gerade?

Wir definieren uns mehr und mehr durch unsere Beziehungen zu anderen. Was andere tun und denken, vor allem über sich selber, ist lebenswichtig. Der Isolierte stirbt, der Vernetzte überlebt. In der Soziologie wird dieses Konzept als «Homophilie» bezeichnet: Je ähnlicher uns der andere ist, desto sympathischer finden wir ihn. Scheisse! Will ich das wirklich?

Über 50jähriger Tiba Kombiherd

Meine 90jährige Mutter kocht im Winter immer mit Holz auf ihrem Tibaherd. Der Herd ist sicher 50 Jahre alt funktioniert immer noch tadellos. Meine Mutter bewirtschaftet ihn mit ökonomischem Feingefühl. Sie kann auf dem Sofa sitzen, plötzlich kommts: "Ich muss ein Scheit einlegen", das hat sie im Gefühl. Ich will es dann machen, fast wiederwillig gibt sie mir genaue Anweisungen zum richtigen Stück Buchenholz, dass im Moment ins Feuer muss. Ich zeigs ihr kurz bevor ichs einwerfe.
Der Umgang mit den Lüftungsklappen muss auch gekonnt sein.
Immer wieder gibt sie Komentare zur Qualität des im Moment benutzten Holz – Brennholz ist nicht gleich Brennholz.
Auf die grosse gusseiserne Platte passen 3-4 Pfannen, die schiebt sie energisch an den richtigen Platz, die Hitze ist ja nicht überall gleich.
Im Sommer kocht sie dann elektrisch auf dem gleichen Herd und die Gussplatte wird Ablagefläche.

Diese Jahr war der Herd lange in Betrieb, er heizt gleichzeitig auch die "Chuscht", das Ofenbänkli und wärmt so den Rücken und die klammen Glieder.

Ich liebe diesen Herd und die Wärme und Hitze die er verbreitet. Das Feuer entspricht mir – zu Nahe ist es zu Heiss, weiter weg ist es zu Kalt. Die richtige Distanz ist schwierig, und muss immer wieder neu definiert werden.

Besuch bei Verena Zortea

Gestern war ich wieder einmal bei Verena. Mit der Sonne und der Wärme ist wieder Leben in die Pflanzenfärberei gekommen. Birkenblättersud ist am ziehen, Weiden- und Erlenrinden werden eingeweicht und vorbereitet. Mit dem Birkensud will Verena heute ein helles Gelb. Mit ein paar Tropfen Sächsischblau – dazugegeben im richtigen Moment, bei der richtigen Sudtemperatur – gibt das Grün. Alles kann mit der Mischmenge beeinflusst werden.

Wir fotografieren ihre aktuelle Farbkarte für das entstehende Buch. Natürlich ist nie alles auf einmal da, ich muss nehmen was es hat. Starke Rottöne von Krapp und dunkles Indigo fehlen, die färbt sie noch die nächsten Wochen. Ganz schön sind die neuen, grasigen Gelbtöne von der Berberitze.

Bauern, Gärtner, Freundinnen und Freunde bringen und schicken ihr Rohmaterial. Die schiere Menge wächst ihr im Frühling manchmal über den Kopf, alles muss ja frisch verarbeitet werden. Dieses Jahr kommt wegen dem schlechten Wetter alles miteinander. Aber ihre Augen glitzern unternehmungslustig und die Töpfe und Gefässe stehen bereit.

Mise en place

Mise en place auf der Terrasse für das Velotürli am Wochenende. Auf dem Tisch, meine Lieblings-Putz- und Schmiermittel.

Bienvenue à la Boucherie Devallonné

Seit 1985 führt Armand Devalloné seine Metzgerei in Lucens und verkauft Waadtländer Spezialitäten. Seine wunderbaren Boutefas wiegen bis zu drei Kilogramm. (Boutefas: "verjagt den Hunger".)

http://www.boucherie-devallonne.ch

Bild aus dem Band Das kulinarische Erbe der Alpen.

 

Little Free Library

The Little Free Library is a project from Stereotank: a freestanding, inverted plastic tank that you stick your head into in order to browse the books that are sheltered from the elements. It's been installed in New York's Nolita.
http://www.stereotank.com/Little-Free-Library

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Abercrombie and Fitch is a horrible shitshow of a company!

As you know, Abercrombie and Fitch is a horrible shitshow of a company whose owner refuses to make large sized clothes so that "unattractive people" can't wear them, and who burns surplus clothing rather than donating it to charity to keep their clothes off poor peoples' backs. So Gkarber has set out to make the brand synonymous with homelessness, by clearing out thrift shops' supply of A&F and bringing it to skid row and giving it to homeless people. He'd like you to participate by clearing out your closets and donating any A&F to your local homeless charity..  Thanks boingboing!