Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.

Humpis

Ab und zu besuchen wir den Wochen-Markt in Ravensburg und sind jedes Mal vom Ambiente und Angebot begeistert. Unumgänglich nach dem Einkaufen, sind die Humpis-Stuben oben an der Marktgasse. Das rustikal renovierte Lokal befindet sich in einem der traditionsreichsten Altstadthäusern von Ravensburg. Jung und Alt kehren ein und sitzen nebeneinander. Vor allem am Wochenmarkt-Samstag ist es hier rappelvoll. Zum Humpis-Bier haben wir diesmal wunderbare Dinneten gegessen. Wikipedia sagt dazu: „Als Dinnete (je nach Region auch Dinnede, Dünnele oder Dinnele) bezeichnet man eine schwäbische Spezialität, die dem Elsässer Flammkuchen ähnelt, jedoch in der Regel kleiner ist und mit einem breiteren Rand gebacken wird. Dinneten werden mit unterschiedlichen Belägen angeboten, normalerweise mit Zwiebeln und Speck, aber auch mit Kartoffeln, Käse oder anderen Zutaten.

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Humpisstube - Humpisquartier

Immer wieder beeindruckend das Humpis-Quartier. Damit hat sich Ravensburg in der Oberstadt ein eindrucksvolles spätmittelalterliches Ensemble von ausserordentlicher Geschlossenheit erhalten. Das Kulturdenkmal wurde zu damaligen Zeiten von der Fernhandelsfamilie Humpis um 1380 erstellt und besteht aus sieben Gebäuden, die sich um einen Innenhof gruppieren. 1980 wurde die Idee geboren und im Humpis-Quartier ein städtisches Museum eingerichtet. Jahrelang ist die Museumsgesellschaft Ravensburg für die Verwirklichung dieser Idee eingetreten. Sie hat in Eigenregie bereits das Gebäude Humpisstrasse 5 denkmalgeschützt saniert.
Das Humpisbier und die Dinneten haben mit Euch zusammen doppelt lecker geschmeckt.