Gerda Müller und Pongo Zimmermann:
Augenblicke, Ideen, Leidenschaften und Löcher im Raum-Zeit-Kontinuum.

Seidenschrei

Wieder einmal habe ich den Seidenschrei gehört. Beim Griff in eine Strange gefärbter Haspelseide bei Verena Zortea, der Pflanzenfärberin. Der exakte Ausdruck für dieses Gefühl, dass einem beim Griff in die Seide durchströmt, verbunden mit dem feinen Knirschen, Quitschen, dass man dabei hört, ist mir nicht gleich eingefallen. Es ist der Seidenschrei. Eigentlich bin ich mir nicht sicher, ob man den hört, oder die Reibung nur spürt. 

Übers Wochenende habe ich mit den Seidenfäden gestichelt. Sticken möchte ich meine Beschäftigung nicht nennen. Ich mache Stiche, verfolge eine Idee dabei und höre Radio. Und da hat Urs "Ficht" Tanner, in der Sendung "Musik für einen Gast", auch von seiner spontanen Stickerei erzählt. (Er war Musiker bei den Appenzeller Space Schöttl.)

Ein schöner Zufall.

Dann habe ich in der Zeitung eine kurze Notiz über den Begriff "Seidenschrei" gelesen, nochmals ein schöner Zufall.

Es ist mir also einiges zugefallen.

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Musikke und der Seidenschrei

jaja - einer der 5 Mannen in (auch mit?) "Die andere Sicht" in Ligertz 2009:
http://annelisezwez.ch/?c=articles/774.php
und ich will hier jetzt nicht sticheln... ;-)

ficht tanner

ausstellung im lagerhaus st. gallen lohnt sich sicher. ich kenne seine arbeiten und bin recht begeistert, will bald hingehen und schauen, was er neues gestichelt hat.
herzlich st.